Spezialgebiete

Spezialgebiete: OnkoVeda

Ayurveda als komplementärer Therapieansatz bei Krebserkrankungen kann helfen, Störungen durch die primäre Therapie zu kompensieren und einen dauerhaften Heilerfolg zu sichern.

OnkoVeda Anwendungsbereiche:

  • Brustkrebs
  • Gebärmutterkrebs
  • Eierstockskrebs
  • Chemotherapie
  • Fortgeschrittene Krebserkrankungen
  • Andere Krebserkrankungen

Grundlage

Die Tumortherapie beispielsweise bei einem Mamma-Karzinom gestaltet sich immer komplexer und ist vielfachen Standards wie S3-Leitlinien, DMP-Programmen etc.  unterworfen.  

Die Folge ist eine ausgeprägte, physische und psychische Desintegration der Patientinnen.

Oftmals gelangt die Patientin subjektiv beschwerdefrei zur Primärtherapie, danach bestehen jedoch aufgrund der massiven medikamentösen, strahlentherapeutischen sowie operativen  Eingriffe schwere körperliche sowie psychische Krankheitssymptome.

Ein komplementärer Therapieansatz zur Kompensation dieser Störungen ist erforderlich. Hier kann die Ayurvedische Medizin mit ihrem ganzheitlichen Körper-Geist-Seele-Konzept sinnvoll zur Anwendung kommen.

Zielsetzung

Gleichzeitig zur Primärtherapie einer Tumorerkrankung wird eine simultane Re-Integration körperlicher und geistig-seelischer Funktionen durch das Konzept „OnkoVeda“ angestrebt.

Die Entlassung der Patientin aus der Primärtherapie sollte im Zustand eines festgefügten Individuums in allen seinen Aspekten erfolgen und somit eine solide Basis für ein Leben in Gesundheit ermöglicht werden (Sekundärprävention).  

Konzept:

  • ayurvedische Konstitutionsbestimmung und Anamnese
  • ergänzende medikamentöse Therapie zur Kompensation von operations-, chemotherapie- und strahlentherapiebedingten Insulten
  • Ölmassagen (abhyanga) zur allgemeinen Stabilisierung und Aufbau von Körpersubstanz; gezielte Massagen und Kräuteröl-Behandlungen bei Narbenproblemen sowie Beschwerden im Bewegungsapparat (Knochenmetastasen) durch pinda-sveda, katibasti mit mahanarayanam-Öl etc.
  • Yoga in Form eines individualisierten Konzepts zur geistig-seelischen, ganzheitlichen Reintegration      
  • positives Setting, Vermittlung von Ganzheitlichkeit, Ruhe, Sammlung, Beseitigung der Anhaftung an das Tumorproblem

Vorhaltung im Krankenhaus Rotthalmünster:

  • Ayurvedischer Behandlungsraum mit entsprechender Einrichtung
  • Ayurveda-Arzt
  • Ayurveda-Manual-Therapeutin
  • Diplom-Yoga-Therapeutin und Physiotherapeutin

Phytotherapie (shamana):

Beispiele für ayurvedische Pflanzendrogen:

Regenerativa und Roborantien (rasayanas) - ”Stärkung”:
ashvagandha (Withania somnifera)
Immunmodulatoren – “Abwehrsteigerung”:
guduci (Tinospora cordifolia)
zytotoxisch wirksame Substanzen – „Anti-Tumor-Präparate“
kancanara guggulu
Neurotonika (medhya rasayanas) – „Nervenstärkende Med.“:
shankhapushpi (Convolvulus pluricaulis)
Antianaemica – “gegen Blutarmut wirksame Präparate”:
lauhabhasma (Eisenoxidasche)
Analgetica – “Schmerzmittel”:
guggulu (Commiphora mukul)
Cardioprotectiva (bei Anthracyclin-haltiger Chemotherapie) – “Herzstärkung”:
arjuna (Terminalia arjuna) 
Alopezie-Prophylaxe (bei Zytostatika-Therapie) –
„gegen Haarausfall wirkende Medikamente“:
bhrngaraja (Eclipta alba)
Anabolica (u.a. im metastasierten Stadium) –
“Körpersubstanz vermehrende Medikamente”:
bala (Sida cordifolia)
Wirksubstanzen bei Leber-Metastasierung – “Leber-Präparat”:
bhumyamalaki (Phyllanthus niruri)
Verdauungsfördernde und entgiftende Substanzen (ama-pacana):
citraka (Plumbago zeylanica)
Antiemetica – “gegen Übelkeit wirksame Medikamente”:
mayurapiccha bhasma (Pfauenfederasche)

Ölmassagen (snehana):

Beispiel für mediziniertes ayurvedisches Öl:

  • mahanarayanam thailam

Zusammenfassung:
OnkoVeda als Ergänzung schulmedizinischer Therapiemaßnahmen durch komplementäres System:

  1. Einmaliges Konzept in der Therapielandschaft Deutschlands
  2. Ganzheitlichkeit durch Berücksichtigung der Körper-Geist-Seele-Einheit
  3. Begleitung durch ausgebildeten Ayurveda-Arzt im Krankenhaus (Chefarzt Dr. Kronpaß)
  4. Individueller, naturheilkundlicher Behandlungsplan
  5. Ayurvedische Ölbehandlungen und Massagen
  6. Yoga zur Förderung der Integration
    von Körper und Geist
  7. Kompensation der schädlichen Nebenwirkungen einer Chemotherapie
  8. Substanzaufbau des Körpers durch natürliche Maßnahmen (ayurvedische Pflanzenpräparate, Behandlungen mit medizinischen Ölen)
  9. Stärkung des Immunsystems
  10. Spezifische Tumorwirkung bestimmter Substanzen des Ayurveda ohne unerwünschte Nebenwirkungen
  11. Erfahrenes Behandlungsteam für Ayurveda
    (Ayurveda-Arzt, diplomierte Ayurveda-Massagetherapeutin, diplomierte Yoga-Therapeutin)

Synchronmassage:

Synchronmassage

Synchronmassage wird von zwei Therapeuten gleichzeitig ausgeführt. Da die Bewegungen abgestimmt sein müssen, erfordert sie hohes Geschick.